A simple map showing a Germany (in the broader sense of the word) from a world in which Bismarck is assassinated in 1866, which leads to Prussian ambassador in Brussels Hermann Ludwig von Balan to be recalled to Berlin and named new Prussian Minister President. The Austro-Prussian War still takes place, however the Prussian forces are less lucky when it comes to Austria. As a result Prussia looses the German Civil War though the German Confederation is still doomed. Italy however even though it isn't successful on land (like OTL) wins against the Austrian navy (in contrast to OTL).
Central Europe is restructured in the Peace of Metz, leading to Austria (since 1867 Austria-Hungary like OTL) ceding Venetia to Italy (Napoleon III acting similiar to OTL by getting it for Italy) and the North German Federation being founded, led by Prussia. Also the groundworks for the South German Federation were led during this peace conference.
In terms of territorial changes inside Germany:
Prussia looses the Hultschiner Ländchen, formerly part of the partitioned Duchy of Troppau, was ceded to Austria and Hohenzollern was lost to Württemberg.
However Prussia was allowed to keep Schleswig-Holstein, as well as the occupied Kingdom of Hannover and the territories of the Grand Duchy of Hesse (Hesse-Darmstadt) north of the Main (Oberhessen) as well as the territories which formerly were Hesse-Homburg (since early 1866 part of the Grand Duchy). The remainder of the Hesse-Darmstadt was reorganized as the Duchy of Starkenburg under its old ruling dynasty. While Prussia also pushed for the annexiation of Nassau, Frankfurt and Kurhessen they refrained from doing so in exchange for paying no reparations. Last but not least Bavaria gained the exclaves of Saxe-Coburg-Gotha and Saxe-Weimar-Eisenach within their domains.
The King of Hanover, furious about his forced removal, goes into exile in France (like in OTL) but lives quite well thanks to his wealth being returned to him (excluding his palaces etc.) instead of being confiscated by Prussia (OTL it became the "Welfenfond"). He still agitates for a restauration of the kingdom, however the leaders of Europe mostly ignore this.
EDIT: Removed French intervention due to lack of plausibility (aka Prussia would've been ruined).
Ganz nettes Konzept. Hat einige Ideen die man anderswo nicht findet. Die geographische Lösung in Hessen ist wirklich interssant, und die Grenzziehung dort macht Sinn. Und nettes Detail mit dem Hultschiner Ländchen. Allerdings denk ich doch dass nur Bismarck ruchlos genug gewesen wäre, Hannover im Ganzen zu annektieren. Das hat man ja damals schon als eine ganz schöne Anmaßung betrachtet. Ohne ihn an der Spitze denke ich der Welfenstaat würde überleben. Vielleicht müsste er das Emsland und Ostfriesland (war ja vor Napoleon preußisch) abtreten... oder auch Göttingen so dass Preußen endlich eine Verbindung zu den Westgebieten bekommt... aber ich denke er würde überleben. Und ich denke Rest-Darmstadt-Hessen würde auch weiterhin das "Großherzogtum Hessen und bei Rhein" heißen, warum denn nicht? Die preußsichen Erwerbungen sind eh zu klein eine eigene Provinz zu formen. Ich denke die würden als Regierungsbezirk Gießen zur Rheinprovinz, zur Provinz Sachen oder nach Westfalen gehen. Und selbst wenn, gäbe es halt ein Ghzm. Hessen und eine Prov. Hessen nebeneinander, gabs ja IOTL auch.
Auch glaube nicht dass sich ein Süddeutscher Bund oder Süddeutsche Föderation bilden würde. Die süddeutschen Länder hätten dies IOTL durchaus tun können, Bismarck hat sie sogar dazu eingeladen. Aber sie wollten nicht. Baden wollte in 1869 sogar dem Norddeutschen Bund beitreten, obwohl der nur ein preußischer Dominanz-Mechanismus war (Bismarck hat abgelehnt um Frankreich nicht zu provozieren). Baden und Bayern hatten halt eben traditionell ein eher schlechtes Verhältnis, und ich denke dass würde die Bildung einer Süddeutschen Föderation verhindern.
Die Namensänderung vom Großherzogtum Hessen (und bei Rhein) sah ich als Notwendigkeit an: Der Großteil Hessens ist unter preußischer Dominanz, entweder direkt oder indirekt. Und Starckenburg machte einfach Sinn, weil das ja der Name des Regierungsbezirkes mit Darmstadt war. Es sollte halt ein Schnitt in der Geschichte der Region sein. Wobei ich, sollte ich jemals die TL neu anfangen die Namensänderung leicht abändern würde, nämlich zu "Großherzogtum Starckenburg und bei Rhein", was wenigstens noch ein bisschen mehr an das alte Ghzm. Hessen erinnert.
Was den Süddeutschen Bund angeht: In der TL ist das ein wichtiger Punkt. Der Bund ist gespalten zwischen drei relativ großen und starken Staaten (und Starckenburg) und jeder von ihnen hat Einfluss auf die Außenpolitik des Bundes, was zu einer Neutralität aus Zwang führen sollte. Baden ist stark pro-Preußen, Würrtemberg ist eher pro-Preußen und Bayern sucht die Nähe zu den klassischen katholischen Mächten. Allerdings hatte ich auch vor, dass Bayern seine geliebten Wittelsbacher verliert dank eines tragischen Familiendramas, was zu einem starken Kurswechsel im SDB geführt hätte, nämlich zu einer formellen Neutralität und dem graduellen Umformen zu einem geeinigten Bund in den 1880ern (welcher übrigens zu sehr wenig Autonomie für die nicht-Wittelsbacher Monarchen geführt hätte, sodass sie letzten Endes zu etwas wie Gouvaneuren herabdegradiert worden wären).
Aussterben der Wittelsbacher? Hm, um das in den 80ern zu erreichen müsste sowohl (IOTL Prinzregent) Luitpold samt Familie umkommen, wie auch Ludwig II. und Otto (IOTL I.). Oh, und Adalbert (ein weiterer Sohn Ludwig I.s) samt Familie auch. Und selbst dann gäbe es ja noch die entfernte Nebenlinie der 'Herzöge in Bayern', das wären dann nochmal zwei Familien. Also, das müsste schon ein sehr weitläufiges Familientreffen und eine sehr große Katastrophe sein, heh. Wenn ich auf Wiki richtug zähle, müsstest du zwanzig Agnaten umbringen um die Wittelsbacher in den 80ern aussterben zu lassen...